Was in mir schreit
Spieldauer:
5
Gattung:
Spielfilm
Veröffentlichungsdatum:
2025
Ursprungsland:
Deutschland
Sprache:
Deutsch
Regisseur*innen:
Konstantin Schell, Şeyda Okumuş
Drehbuch:
Şeyda Okumuş, Konstantin Schell, Jonas Renzing
Darsteller*innen:
Şeyda Okumuş, Konstantin Schell, Silke Wittfooth
Kurzbeschreibung:
Wie fühlt sich eine Welt an, in der Schmerz, Angst und Ignoriertwerden zum Alltag gehören? Dieser Kurzfilm begleitet eine junge Frau durch fragmentierte Szenen, die auf den ersten Blick gewöhnlich wirken, jedoch tiefe emotionale Wunden offenbaren. Gefangen zwischen der Härte der alltäglichen Realität und einer surrealen, rot getönten Albtraumwelt verdichten sich ihre Erlebnisse zunehmend zu einem stillen Schrei – einem kraftvollen Ausdruck innerer Zerrissenheit.
Der Film zeigt, wie scheinbar kleine, alltägliche Momente für Frauen zu emotionalen Schlachtfeldern werden können, und macht die ständigen Herausforderungen sichtbar, mit denen sie konfrontiert sind. Er erzählt von der Resilienz und inneren Stärke, die es braucht, trotz Angst und Isolation weiterzugehen.
Entstanden im Rahmen des Nur-48-Stunden-Wettbewerbs zum Thema "My World", lädt dieser Film die Zuschauer:innen dazu ein, über die verborgenen Kämpfe hinter der Fassade des Normalen nachzudenken - und über den Mut, den es braucht, in einer Welt zu bestehen, die sich oft kalt und feindlich anfühlt.
Biografie Regisseur*innen:
Şeyda Okumuş (geb. 1996, Türkei) ist Medienkünstlerin, Filmemacherin und Performerin und lebt in Kiel. Sie studiert Philosophie und Bildende Kunst (Lehramt) an der Christian-Albrechts-Universität und der Muthesius Kunsthochschule. In ihren Arbeiten verbindet sie filmische und performative Elemente, um Themen wie Angst, Erinnerung, Körperlichkeit und Selbstauflösung zu erforschen. Licht, Sprache, Ton und Bewegung stehen im Mittelpunkt ihres künstlerischen Ausdrucks.
Ihr Experimentalfilm "19 Grad" wurde 2025 beim Filmfest Schleswig-Holstein mit dem ersten Preis (Nichtsilberner Hering) ausgezeichnet. Außerdem nahm sie mit der Installation "Decalcomania" an der Ausstellung "Blickfang" im Kunstraum B teil, in der sie experimentelle Bildsprache mit räumlicher Inszenierung verband.
Konstantin Schell (geb. 1997) ist in seiner Freizeit als Filmemacher tätig und hat durch die Filmgruppe "Blueberry" in Kiel praktische Erfahrungen in verschiedenen Bereichen des Films gesammelt. Sein Schwerpunkt liegt auf der Regie und der Arbeit mit Schauspielern, mit dem Ziel, filmische Inhalte klar und effektiv zu vermitteln.
Sektionskategorie:
Hansa 48
Premierenstatus:
Kiel-Premiere
Festival:
FFSH 2026