Dunkelziffer
Vergewaltigungen sind einschneidende Gewalterfahrungen gegen das intimste Selbst einer Person. In dem dokumentarischen Kurzfilm wird die Frage, warum so wenig Betroffene diese Taten überhaupt anzeigen, untersucht. Eine Betroffene kommt zu Wort und schildert ihre Erlebnisse und Beweggründe, die sie von einer Anzeige abhalten. Eine Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für Betroffene, eine Polizistin und eine Staatsanwältin erläutern die Schritte und Hürden einer Anzeige. Die filmische Form eines Vierer Splitscreens versetzt Zuschauende außerdem in die Überforderung, die viele Betroffene erfahren und visualisiert gleichzeitig, wie sich dieser Kontrollverlust anfühlen kann.
Spieldauer:
15
Gattung:
Dokumentarfilm, Experimentalfilm
Veröffentlichungsdatum:
2025
Premierenstatus:
Weltpremiere
Sektionskategorie:
Student Films
Festival:
FFSH 2026
Ursprungsland:
Deutschland
Sprache:
Deutsch
Regisseur*innen:
Christin Gutwasser & Maja Müsken
Biografie Regisseur*innen:
Christin hat nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton abgeschlossen. Maja ist direkt nach der Schule ins Studium gewechselt und jetzt studieren sie gemeinsam Film & Media Arts in Flensburg. Dieser Film ist ihr zweiter Kurzfilm und das erste dokumentarische Werk, entstanden im 3. Semester.
Darsteller*innen:
Neele Blum & Pauline Clara-Marie
Kamera:
Christin Gutwasser
Schnitt:
Maja Müsken
Produktion:
Amélie Charlotte Gentsch
Ton:
Christin Gutwasser
Farbe:
Farbe
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Stereo 2.0
Gattung:
Dokumentarfilm, Experimentalfilm
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Hinweise:
- Gewalt
- Sonstige