Programm 2026 Filmarchiv Einreichung

Vom Traum, Unsinkbar zu sein

Spieldauer:
87
Gattung:
Dokumentarfilm
Veröffentlichungsdatum:
2025
Ursprungsland:
Deutschland
Sprache:
Dänisch
Regisseur*innen:
Tom Fröhlich
Kurzbeschreibung:
In VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN erzählt der Rostocker Regisseur Tom Fröhlich eine Heimatgeschichte auf dem Meer. In ihrer Blütezeit umfasste die Flotte der DDR-Hochseefischerei über 100 Schiffe - die größte Fischereiflotte, die je unter deutscher Flagge fuhr. In 40 Jahren Großreederei ging kein einziges Schiff auf See verloren. Heute existieren nur noch wenige dieser stählernen Kolosse. Vier von ihnen hat Tom Fröhlich aufgespürt: Vor Grönland, in einem spanischen Hafen, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen. Sie sind die letzten Zeugen einer untergegangenen Arbeitswelt und zugleich lebendige Orte, an denen auch heute noch gearbeitet, gelebt und erinnert wird. Erzählt wird der Film von Charly Hübner. Der Film thematisiert die Auswirkungen von Wende, Globalisierung und Industrialisierung - zugleich ist er eine vielschichtige Reflexion über Erinnerung, Heimat und schmerzhaften Verlust in einer sich stetig wandelnden Welt.
Biografie Regisseur*innen:
Tom Fröhlich, (*1989) ist in der Hansestadt Rostock aufgewachsen. Nach einer Berufsausbildung zum Mediengestalter studierte er an der h_da Darmstadt (Motion Pictures) und der Filmuniversität Konrad Wolf (Regie). Zu seinen Arbeiten gehören national und international ausgezeichnete Dokumentarfilme und Dokumentationen sowie Doku-Serien. Sein Debütfilm "Ink of Yam" über ein Tattoostudio in Jerusalem wurde 2017 mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet. Für "Das perfekte Schwarz" (2019) begleitete Tom Fröhlich sechs Menschen auf der Suche nach der Vielfalt im Nichts. Der Film wurde bei den Hofer Filmtagen uraufgeführt und feierte seine internationale Premiere bei der CPH:dox in Kopenhagen. "VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN" ist Tom Fröhlichs dritter Kino-Dokumentarfilm über die Suche nach den letzten Schiffen der DDR-Hochseefischerei. Tom Fröhlich lebt und arbeitet in Leipzig und Potsdam.
Premierenstatus:
Keine Premiere
Festival:
FFSH 2026