Kurzfilm Wettbewerb 2022

 

Samstag, 11. Juni, 20:00 Uhr

Kurzfilmwettbewerb

Ort: Kino in der Pumpe, Haßstraße 22, 24103, Kiel

    Auch dieses Jahr werden jeweils ein dotierter Jury- und ein Publikumspreis vergeben.

    Kurzfilm Wettbewerb

    Zaun

    12 Min

    Regie: Hilke Rönnfeldt

    Ein Wildschweinzaun erstreckt sich zwischen Deutschland und Dänemark. Die Wildschweine sollen von Schweinezuchten ferngehalten werden, um die Ausbreitung eines ansteckenden Erregers zu verhindern. Ebba wacht auf, nur eine Armlänge von ihrer Freundin Jona entfernt. Die Erinnerung ihres Traumes von Trennung und Verschmelzung lässt sie an diesem Tag nicht los.

    Striekers oder Füertüüch

    6 Min

    Regie: Oliver Boczek

    Rauchen kann tödlich sein. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wenn nicht, dann rufen Sie diese Telefonhotline an!

    Lock Town

    3 Min

    Regie: Klaus Hoefs

    Corona-Zeit, ein Mann allein in seiner Wohnung. Ihm fällt die Decke auf den Kopf, er wandelt permanent seine Identität von Sartre zu Joyce zu einem werdenden und dann schmelzenden Eisberg und dann wieder zurück. Er rüttelt am Fenster, das Haus bewegt sich…

    Walking the Tiger

    5 Min

    Regie: Kilian Helmbrecht

    Pia ist über das Wochenende zu ihren Eltern nach Katharinenheerd gefahren, um Abstand zu nehmen vom Unistress, anstrengenden Mitbewohnern und einer ungünstig verlaufenen Liaison. Aber statt sie in Ruhe zu lassen, wird sie nahtlos weiter bedrängt. Pia findet, nur weil sie nett ist, heißt das doch nicht, dass sie auch mit allem einverstanden ist. Sie beschließt einfach rauszufahren, raus aufs Eiderstedter Grünland und weiß eigentlich schon genau wohin.

    ALLEIN SEIN

    5:25 Min

    Regie: Niklas Zeiner

    Der Film „ALLEIN SEIN“ zeichnet filmisch das Portrait eines jungen Mannes an einem Küstenort der deutschen Ostsee. Als stiller Beobachter begleitet die Kamera den Protagonisten. Er genießt dabei immer Zustand des Alleinseins ohne sich dabei einsam zu fühlen.

    Die Imkerin

    6 Min

    Mirja Wagenknecht

    Eine Honigsaison lang lässt und die junge Imkerin Daniela Hoffeins aus einem Dorf an der Schlei an der Hingabe zu ihrem Vollzeithobby teilhaben.

    ABELL 2877 – Asoka

    5:34 Min

    Regie: Kai Hellebrandt

    Producer und DJ Asōka ließ sich vom plötzlichen Auftauchen und Verschwinden einer 300 Mio. Lichtjahre entfernten ‚Weltraumqualle‘ inspirieren, welche im Frühjahr 2021 über Australien erfahrbar war, um den filmischen Aufnahmen zu begegnen. In dem Video „Abell 2877“ befasst sie sich auf unterschiedlichen Ebenen mit den Ähnlichkeiten, die sich in den emotionalen und sozialen Zuschreibungen sowohl gegenüber den Tiefen der Meere als auch dem Weltraum finden lassen, und bedient sich hierfür an Elementen der Repetition und Soundmodulation. Sie versucht so, den Blick auf die perspektivische Ambivalenz, Situativität und Vergänglichkeit sowie das Ungenügen undifferenzierter, menschlicher Bedeutungsgebung zu lenken. Der Biologe und Forschungstaucher Christian Howe verbindet mit seiner Arbeit Wissenschaft, Tauchen und Film. Hier liefert er Aufzeichnungen seiner Unterwasserkamera die der Editor Barne Peters mit Spiegelungen, Überlagerungen von Bildern und Geschwindigkeitsmodulationen so verarbeitet, dass Ton und Bild ein abstraktes & kunstvolles Gesamtkunstwerk entsteht, dass ein Gefühl von Schwerelosigkeit vermittelt.

    Sniperman

    12 Min

    Regie: Linus Krebs

    In der rasanten Actionkomödie „Sniperman“ verfolgen Mario und Yunus einen waschechten Terroristen. Aufgepumpt mit Adrenalin und Energydrinks schrecken die Freunde vor nichts zurück. Sie müssen dem Schurken das Handwerk zu legen und das Schlimmste verhindern. Doch was, wenn der böse Blick sie trifft?

    Jupiter Jones – Atmen

    4 Min

    Regie: Kay Otto

    Asche in die Ostsee bei Kiel gebend, nehmen Tochter und Wrestler Papa Abschied von der verstorbenen Mutter und Partnerin. Die Sprachlosigkeit der Trauer überwinden die beiden im Tanz um- und miteinander.

    metem

    5:49 Min

    Regie: Heiner Lüpke

    „metem“ ist ein experimenteller Kurzfilm, eine selbstbetrachtende Collage von Zeit, Bild und Ton in sowohl materiell-technischer Weise, als auch in den zugrunde liegenden Überlegungen zur Existenz. Was ist ein Augenblick in der eigenen Wahrnehmung, eine Symbiose aus Sinneseindrücken. Welchen Augenblicken messen wir Bedeutung bei und unter welchen Kriterien tun wir dies bewusst, unter welchen unbewusst. Auf welchen Wegen gehen diese weiter und wohin, wie gut können wir all das steuern. Was macht eine Flut aus Eindrücken scheinbarer Belanglosigkeit mit unserem Unterbewusstsein. Der in dieser Form nicht geläufige Titel, leitet sich ab aus dem uralten philosophischen Forschungsfeld der Metempsychosis.